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In Gedanken bei den Lebenden

Veranstaltung | Sonntag, 14. November 2010 | Geschrieben von Reiner Mangold

Am Ehrenmal St. Wolfgang richtet Oberstleutnant Uwe Zvonar den Blick auf die Soldaten im Auslandseinsatz


Der Totensonntag gehört den Toten der beiden Weltkriege. Landauf, landab wird an die gefallenen Soldaten erinnert. In Ellwangen, am Mahnmal beim Friedhof St. Wolfgang sprach am Sonntag vor der traditionellen Kranzniederlegung der Standortälteste und Kommandeur des Transportbataillon Oberstleutnant Uwe Zvonar zu den Zuhörern.

ELLWANGEN -  „Gott ist unsere Zuflucht, ob Völker toben und Reiche wanken“, dieser Satz, in Stein gemeißelt am Friedhof St. Wolfgang, steht wie eine tiefere Wahrheit über dem jährlichen Totengedenken.
An dem beteiligen sich in Ellwangen traditionell die Garnison der Bundeswehr mit einem Ehrenzug, der Volksbund Kriegsgräberfürsorge, das THW, die Freiwillige Feuerwehr, der Kolpingverein und der Sozialverband VdK mit Fahnenabordnungen.
Musikalisch wurde die Veranstaltung umrahmt vom Jugendblasorchester unter der Leitung von Wendelin Dauser sowie dem Kolpingchor, geleitet von Hermann Weigold.
Oberstleutnant Uwe Zvonar berichtete, dass sich einige Soldaten, die dieses Jahr an der Pflege von Kriegsgräbern beteiligt waren, erschüttert zeigten angesichts der Dimension der Soldatenfriedhöfe.
Tatsächlich fällt es fast 70 Jahre nach Kriegsende schwer, die Dimension des Leids zu erfassen, das durch diesen Krieg verursacht wurde. Die Zahl derer, die den Schrecken noch selbst erlebt haben, wird von Jahr zu Jahr kleiner. Immer seltener haben später Geborene die Möglichkeit mit Augenzeugen darüber zu sprechen.
Uwe Zvonar lenkte den Blick am Ende seiner Ansprache deshalb auf die lebenden Soldaten, die sich im Auslandseinsatz in Lebensgefahr begeben müssen. „Ich denke an die Kameraden, die demnächst nach Afghanistan in den Einsatz müssen und bete darum, dass sie alle heil wieder zurückkehren“.

© Schwäbische Post 14.11.2010

 

Die Gedanken gehen bis nach Afghanistan

(Ostalbkreis/sz) Am gestrigen Volkstrauertag haben viele Bürgerinnen und Bürger, Vertreter der bürgerlichen und der kirchlichen Gemeinden der Opfer von Krieg, Gewalt und Terror gedacht. Bei den Feierstunden mahnten die Redner zu Frieden und einem versöhnlichen Miteinander auch und gerade in der heutigen Zeit.

An die Opfer der beiden Weltkriege, an die Pflege der deutschen Kriegsgräber im Ausland, aber auch an den Einsatz und den Tod von deutschen Soldaten „gegen Terror und Gewalt“ in Afghanistan erinnerte Oberstleutnant Uwe Zvonar bei der Gedenkfeier am Mahnmal bei Sankt Wolfgang in Ellwangen. „In diesem Jahr sind wir in Ellwangen gottlob von Verlusten verschont geblieben“, sagte er. Gleichzeitig wünschte sich der Redner, dass die Angehörigen des Transportbataillons 465 von ihrem Einsatz in Afghanistan Anfang nächsten Jahres wohlbehalten zurückkehren. Die Feier wurde vom Ellwanger Jugendblasorchester und vom Kolpingchor Ellwangen musikalisch umrahmt, sie endete mit dem Musikstück „Ich hatte einen Kameraden“ und Glockengeläut der Wolfgangskirche. Im Namen von Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge, Sozialverband VdK, Garnison und durch Oberbürgermeister Karl Hilsenbek für die Stadt wurden Kränze niedergelegt. Mit Fahnenabordnungen vertreten waren Feuerwehr, Katholische Arbeitnehmerbewegung KAB, Kolpingsfamilie, Liederkranz, Rotes Kreuz und Technisches Hilfswerk. Die Bundeswehr stellte einen Ehrenzug.

 (Erschienen: 14.11.2010 19:20)

zuletzt bearbeitet von Reiner Mangold

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Oberstleutnant Uwe Zvonar sprach am Ellwanger Mahnmal für die Gefallenen der Weltkriege. (Foto: Königer)

Vertereter von Stadt, Bundeswehr, THW und verschiedener Institutionen und Vereine haben am Volkstrauertag am Mahnmal bei Sankt Wolfgang in Ellwangen der Opfer von Krieg und Gewalt gedacht. (Foto: Schneider)