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Insekten verursachen Einsatzrekord

Veranstaltung | Freitag, 5. April 2019 | Geschrieben von Reiner Mangold

Brandschutz


Die Hauptversammlung der Gesamtwehr Ellwangen mit ihren fünf Abteilungen tagt in der voll besetzten Kübelesbuckhalle in Rindelbach.


 


Die Gesamtwehr Ellwangen blickte bei ihrer Hauptversammlung in der Kübelesbuckhalle auf das Geschehen des Einsatzjahres 2018 zurück. Im Vorjahr war die Wehr insgesamt 219 Mal alarmiert worden.


ELLWANGEN-RINDELBACH - Der Stadtbrandmeister, Wolfgang Hörmann, erinnerte in seinem Jahresbericht an die letztjährigen Hitzerekorde und Dürren. „Auch in unserer Wehr ging es sehr heiß zu“, erklärte er in Bezug auf den Weltrekordversuch der Jugendfeuerwehr mit den über 10 000 Fackeln. Die medienwirksame Aktion wertete er als „tolle Werbung“ für die Jugend und die Gesamtwehr.

Einen Rekord konnte die Wehr bei den Einsatzzahlen verzeichnen. Insgesamt 219 Mal wurde die Wehr alarmiert. Dies war gegenüber dem Jahr 2017 ein Zuwachs von 45 Alarmen. Als Grund nannte Hörmann die vielen Einsätze mit Insekten.

„Die Wehr ist gut aufgestellt“

In Bezug auf den jüngst vom Gemeinderat beschlossenen „Feuerwehrbedarfsplan“ freute er sich, dass die Freiwillige Feuerwehr Ellwangen „gut aufgestellt“ sei, „engagierte Einsatzkräfte“ habe und die gestellten Aufgaben jederzeit bewältigen könne. Voraussetzung hierfür sei eine gute Ausbildung. Hierzu zähle auch die Abnahme des Leistungsabzeichens, an der zwei „Bronze-Gruppen“ erfolgreich teilnahmen.

Die ersten sieben Kameraden der Wehr hätten eine Ausbildung zum Erlangen des Feuerwehrführerscheines absolviert, erklärte Hörmann. Ferner lobte er die Aktion der Stadt zur Stärkung des Ehrenamts.

Im Hauptausschuss wurden laut dem Schriftführer, Josef Neukamm, unter anderem der Feuerwehrbedarfsplan und das geplante Familienfest besprochen. Die 19 Kreisausbilder der Wehr hätten im Vorjahr sieben Lehrgänge mit insgesamt 132 Teilnehmern durchgeführt. Verschiedene Kameraden absolvierten an der Landesfeuerwehrschule beziehungsweise bei externen Anbietern verschiedene Lehrgänge. Bei den Einsätzen würden derzeit 135 Atemschutzgeräteträger zur Verfügung stehen, was einer Quote von 93 Prozent entspreche. Der Rest müssten seine Gesundheitsuntersuchungen nachholen.

Jugendnachwuchs gesucht

Die Stärke der Jugendfeuerwehr sei auf 22 Aktive gesunken, erklärte der Jugendfeuerwehrwart, Lovis Werner. Deshalb könnten wieder Interessierte aufgenommen werden. Werner bedauerte, dass der Jugend künftig das beliebte Tragkraftspritzenfahrzeug nicht mehr zur Verfügung stehen werde. Der Kassierer, Thomas Hauber, konnte in seinem letzten Kassenbericht von einem guten Zuwachs in der Kameradschaftskasse berichten.

Die Wehr sei häufiger, als jede zweiten Tag alarmiert worden, betonte der Oberbürgermeister, Karl Hilsenbek, in Bezug auf die 219 Einsätze. Er dankte den Arbeitgeber für deren Verständnis, dass die Kameraden am nächsten Morgen nicht zur Arbeit konnten. „Die Nacht war gelaufen“, meinte er zur Dauer des Einsatzes. Analog zum guten Zeugnis, welches der Wehr im Bedarfsplan bescheinigt wurde, erklärte auch Hilsenbek, dass die Gesamtwehr „gut gerüstet und aufgestellt“ sei. Sein Wunsch lautete, dass die Aktiven die Kameradschaft weiterhin so pflegen sollen, wie bisher.

Besondere Auszeichnungen

Der Kreisbrandmeister, Otto Feil, und der stellvertretende Vorsitzende des Kreisfeuerwehrverbands, Jürgen Scherer, waren gekommen, um hochrangige Ehrungen durchzuführen. Manfred „Manne“ Weber wurde mit der Ehrenmedaille in Silber des Landesfeuerwehrverbandes ausgezeichnet. Zudem wurde er zum Ehrenmitglied der Feuerwehr ernannt. Weber habe „die Feuerwehr gelebt“, urteilte Feil. „Auf Dich war immer Verlass“, lobte er. Scherer verwies auf Webers Engagement für die Städtepartnerschaft mit Langres.

Dem Oberbürgermeister wurde die silberne Ehrennadel des Deutschen Feuerwehrverbandes verliehen. Hilsenbek habe sich 33 Jahre lang (17 Jahre als Bürgermeister von Böbingen und 16 Jahre als OB von Ellwangen) für die Belange der Feuerwehr eingesetzt. In Ellwangen war er während seiner Amtszeit bei allen Hauptversammlungen anwesend, lobte Hörmann.

Die Bauunternehmen Hans Fuchs und Hermann Fuchs wurden seitens des Deutschen Feuerwehrverbands mit dem Prädikat „Partner der Feuerwehr“ ausgezeichnet. Diese Ehrung erhalten Betriebe, die mehrere Feuerwehrmänner beschäftigen und für ihren Dienst freistellen, beziehungsweise die Wehr finanziell unterstützen.

Die Tugenden der Aktiven

Der Leiter des Polizeireviers, Polizeirat Stephan Schlotz, sprach über jene Tugenden, welche die Mitglieder der so genannten „Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (Blaulichtorganisationen) auszeichne. Dies seien die Wertvorstellungen „Engagement, Einsatzwille und Verantwortungsbereitschaft, beziehungsweise Verantwortungsübernahme“. Es sei „tugendhaft, für andere Menschen da zu sein“, urteilte Schlotz.

Die Aktion mit den 10 000 Fackeln habe „bundesweit Wellen geschlagen, wie eine Bombe“, erklärte Scherer. Feil hielt ein Referat zum „Feuerwehr-Krebs“ und zur „Einsatz-Hygiene“.

Die Abteilung Rindelbach zeichnete für die Organisation der Hauptversammlung verantwortlich. Ein Bläserensemble des Musikvereins Rattstadt umrahmte diese unter der Leitung von Alexander Fuchs.

© Schwäbische Post 08.04.2019

zuletzt bearbeitet von Reiner Mangold

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