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Schweres Erdbeben ersch

Uebung | Sonntag, 12. Juni 2022 | Geschrieben von Reiner Mangold

THW und BRH üben gemeinsam am TCRH Mosbach


ELLWANGEN/MOSBACH- Am Abend des 09.06.2022 ereignete sich ein schweres Erdbeden im Neckar-Odenwald-Kreis. Das Epizentrum lag im Bereich Neckarzimmern, die Stärke wird mit 7,0 auf der Richterskala angegeben. Viele Gebäude und Bauwerke sind angeschlagen, teil- und/oder totalzerstört.
Zunehmend kritisch ist die Lage auch deshalb, weil das Kernkraftwerk im benachbarten Obrigheim aktuell im Notbetrieb läuft.


Zum Glück nur ein Übungsszenario, trotzdem bilden solche Übungen einen wichtigen Anteil für interne Abläufe, den Umgang mit den Gerätschaften und dem gegenseitigenKennenlernen.

Am Freitag galt es für das THW Ellwangen die rund 120 km im geschlossenen Verband zu absolvieren. Damit die Straßen und Brücken der angeschlagenen Infrastruktur nicht übermäßig belastet werden, wurden bei Ankunft am Gelände alle Fahrzeuge gewogen und protokolliert.
Da die noch intakten Gebäude der zivilen Bevölkerung zur Verfügung gestellt wurden, mußte nach der Ankunft ein Camp mit Schlafmöglichkeiten, Küche und Aufenthaltszelt errichtet werden.

Der Samstag begann mit einer Alarmierung zur Personensuche, zusammen mit dem BRH Heidenheim wurde ein Komplex mit teil- und totalzerstörten Wohngebäuden durchsucht. Dabei kamen die THW Fachgruppe Ortung (FGr O) mit seismischer Ortungstechnik, Suchtrupps, Rettungshunde und Luftunterstützung in Form von mehreren Drohnen zum Einsatz. Bekannt war, dass eine 4 köpige Familie abgängig war. Während der Suche konnten weitere 3 Personen aufgespürt werden. Für die Rettung der 7 Personen kamen Methoden und Technik wie schiefe Ebene, Spineboard, Greifzug, Schleifkorb und Rettungsraupe (Caterpillar) zum Einsatz.

Am Nachmittag lagen die Schwerpunkte von Bergung (B) und THW Fachgruppe Notversorgung und Notinstandsetzung (FGr N) bei verschiedenen Abstützmaßnahmen, inkl. einem Test zum Abstüzen eines verunfallten Linienbusses. Auch das Arbeiten in Höhen mit der THWspezifischen Schutzausstattung konnte geübt werden. Die FGr O intensivierte die Ausbildung mit dem Ortungsgerät, um Geräusche und Filter auf verschiedenen Untergründen besser kennenzulernen.

Unsere THW Fachgruppe Wasserschaden/Pumpen konnte an dem örtlichen Tauchbunker entsprechende Techniken und Maßnahmen zum Auspumpen von Kellern und unterirdischen Gebäudeteilen trainieren. Mit Pumpen von 1.000l/min bis über 5.000l/min, Schläuchen in den Dimensionen A, B und F sowie Faltbehältern und der notwendigen Stromversorgung, wurden mehrere Kombinationen und Vorgehensweisen trainiert.

Am Abend dann die Abschlußübung mit BRH und THW in „Susi’s Tempel“. Vom BRH mußten 2 Personen mittels Rettungshund gesucht werden, davon wurde eine Person mit der seismischen Ortungstechnik der FGr O bestätigt. Abschließend wurde die Person mittels Spineboard vom THW gerettet. Unterstützt wurde die Aktion von 2 Drohnen, die die Suchhunde und Rettungskräfte mit Licht versorgten.

Der Sonntag galt dann dem Rückbau des kompletten Camps, Transport und Einlagern der Materialien. Hier war das Zusammenspiel aller Einheiten gefragt. Koordination von Fahrzeugen, Anhängern sowie den Flurfördergeräten.

Durch dieses extrem heiße, aber vor allem auch ereignisreiche Wochenende, konnten alle 45 Helferinnen und Helfer vom BRH Heidenheim und THW Ellwangen viele neue Eindrücke und Erfahrungen sammeln.

Vielen Dank an den BRH Heidenheim für die Zusammenarbeit bei Organisation und Übung, den beiden Höhenrettern für die spontane Aktion am Übungsturm, unserer THW Küche für die Verpflegung und allen Helferinnen und Helfern für die Bereitschaft, Motivation und Kameradschaft.


Text: Reiner Mangold

Bilder: THW Ellwangen
 

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zuletzt bearbeitet von Reiner Mangold

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